Neues AWO-Projekt: „Engagierte Stadt“

Jury nimmt die Stadt in bundesweites Netzwerkprogramm auf
Geschafft: Dessau-Roßlau ist „Engagierte Stadt“

Dessau-Roßlau hat es geschafft. Die Stadt zählt zu den 50 ausgewählten Orten in Deutschland, die für ihre Teilnahme am Projekt, über die nächsten 3 Jahre, jeweils 50.000 Euro erhalten. Der AWO Kreisverband Dessau-Roßlau hat sich mit dem Netzwerkprogramm „Dessau-Roßlau – Eine Stadt des vielfältigen Engagements“ im Rahmen des bundesweit ausgeschriebenen Netzwerkprogrammes „Engagierte Stadt“ beworben.

„Wir freuen uns über diese Auszeichnung und auf die intensive Arbeit in den kommenden Jahren“, zeigt sich Daniel Kutsche, zuständiger Projektkoordinator der Arbeiterwohlfahrt Dessau-Roßlau, begeistert über die in Berlin getroffene Juryentscheidung. Die AWO Dessau-Roßlau hatte sich in enger Abstimmung mit der Stadt und unterstützt durch zahlreiche Initiativen und Organisationen aus Dessau-Roßlau beworben.

Fünf große Stiftungen, ein Unternehmen und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördern das Programm mit über drei Millionen Euro. Die Besonderheit: Erstmals fließen solche Fördermittel nicht in einzelne Leuchtturmprojekte. Gefördert wird ausschließlich der Aufbau von Kooperationen und Netzwerken vor Ort. Es geht darum, dauerhafte Strukturen zu entwickeln, an denen die Kommunen, die gemeinnützigen Organisationen und die Wirtschaft gemeinsam beteiligt sind.

Genau darum geht es auch in Dessau-Roßlau. Das Konzept, das die Jury überzeugte, sieht vor Menschen aus allen Bevölkerungsgruppen für Bürgerschaftliches Engagement zu gewinnen. Partnerschaften und Kooperationen sollen entwickelt und bestehende Konkurrenzen abgebaut werden. Zudem soll das Programm dazu beitragen, dass Bürgerschaftliches Engagement als Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung in Dessau-Roßlau, mehr Wertschätzung erfährt. Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft des Dessau-Roßlauer Oberbürgermeister Peter Kuras.

Auf die Engagement-Begeisterten in Dessau-Roßlau warten nun nicht nur Fördergelder, sondern eine breite Palette an Beratung und Begleitung durch die Programmpartner: Bundesweite Netzwerktreffen zählen ebenso dazu wie Webinare, Themen- und Methodenworkshops.

Das Programm
Die Engagierte Stadt ist eine gemeinsame Initiative der Bertelsmann Stiftung, der BMW Stiftung Herbert Quandt, des Generali Zukunftsfonds, der Herbert Quandt-Stiftung, der Körber-Stiftung, der Robert Bosch Stiftung und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Gemeinsam wollen sie nicht nur die kommunale Infrastruktur für Engagement stärken, sondern dabei auch neue Formen der strategischen Zusammenarbeit erproben: Das gilt für die innovative Kooperation von Stiftungen und öffentlicher Hand ebenso wie für die Zusammenarbeit der Förderer mit den lokalen Engagement unterstützenden Einrichtungen. Bewerben konnten sich zivilgesellschaftliche Organisationen aus Städten und Gemeinden zwischen 10.000 und 100.000 Einwohnern.

Mehr Informationen zum Netzwerkprogramm unter www.engagiertestadt.de
Informationen zu den Teilnehmer unter https://www.engagiertestadt.de/#orte